Stadtrundgang zu Polizeigewalt am 17.09.2021, 16:00

Die Polizei ist omnipräsent. Sowohl im öffentlichen Raum als auch online ist die Ausübung ihrer Tätigkeiten mit vielen Problemen verbunden.

Polizeigewalt ist auch in Deutschland der Alltag vieler Menschen. Das zeigt sich in Form von Abschiebungen, Racial Profiling und anlasslosen Identitätskontrollen, im Umgang der Polizei mit BIPoC (Black, Indigenous, People of Color), wohnungslosen Menschen, Sexarbeiter:innen, Fußballfans, Antifaschist:innen, Umweltaktivist:innen, be_hinderten Menschen und Menschen in psychischen Krisen.

Wir wollen uns im Stadtrundgang an Orte begeben, welche unter Anderem mit dem gewaltvollen Handeln der Polizei verknüpft sind. Dabei werden die historischen Hintergründe der Polizei näher beleuchtet. Darüber hinaus gehen wir auch auf aktuelle Themen ein, wie z.B. die Polizei als politische Akteur:in die öffentliche Debatte mittels Social Media beeinflusst.

Im Anschluss wollen wir Möglichkeiten aufzeigen, wie sich bei Polizeigewalt verhalten werden kann und wie Betroffene unterstützt werden können.

Der Stadtrundgang wird in deutscher Sprache stattfinden, es kann vor Ort eine englische Übersetzung bereitgestellt werden, falls benötigt.

Die Route des Stadtrundgangs ist barrierearm geplant und kann von Menschen, die mit einem Rolli unterwegs sind, ebenfalls befahren werden.

Hard Facts:
Was: Stadtrundgang zu Polizeigewalt
Wann: 17.09.2021, 16:00 – 19:00
Startpunkt: Landgericht (Sachsenplatz, Dresden)
Endpunkt: Alaunpark Dresden

Stationen des Stadtrundgangs:

  • Landgericht Dresden
  • Innenministerium
  • Albertplatz (Artesischer Brunnen)
  • Scheune-Vorplatz
  • Soziales Eck ( Ecke Louisenstr./Rothenburger Str.)
  • KGP Büro (Prießnitzstraße 20)
  • Alaunpark

Der Stadtrundgang findet im Rahmen der Libertären Tage Dresden 2021 statt.
Programm der Libertären Tage: